Bänkelgesang (?)

„Allerley erschröckliche Geschichten“

Der BÄNKELGESANG war im Mittelalter eine sehr beliebte Möglichkeit, neueste Nachrichten zu übermitteln. Ganze Familien zogen umher, um auf den Märkten der Städte und Dörfer Neues kund zu tun und Klatsch und Tratsch zu verbreiten. Mit Gesang und Tanz, Bildern und Akrobatik, Instrumenten und allerlei verrückten Ideen hielt man – auf einem „Bänkel“ stehend – das Publikum bei Laune. Schließlich musste man seinen Lebensunterhalt damit verdienen.
Die Klasse 5a gestaltete im Rahmen des Musikunterrichtes so einen Bänkelgesang. Der „Dunkle Wald von Paganowo“ mit seinem wilden Räuberhauptmann stand dabei im Mittelpunkt. Der erschreckte nämlich immer die braven Leute, doch der lange Leutnant Nagel brachte ihn zur Strecke, sogar sein eigenes Grab musste sich der Räuber schaufeln.
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In vier Unterrichtsstunden und ganz fleißig auch zu Hause wurde das Lied geprobt, wurden Bilder gemalt und vieles gebastelt. Am vergangenen Donnerstag kam es dann zur Aufführung, mit tollen Kostümen und Requisiten, künstlerisch perfekt gestalteten Bildern, Gesang, Tanz und eigenem Instrumentalspiel zeigten die einzelnen Gruppen, was sie können. Sogar gebacken wurde (danke, liebe Eltern), sodass wir uns ganz ins Mittelalter zurückversetzt fühlten. Und das Publikum dankte jedes Mal mit einem kräftigen Applaus.
Dieses Projekt hat allen viel Freude bereitet und so den Musikunterricht einmal ganz lebendig gemacht. Vielleicht ist zum „Tag der offenen Tür“ davon etwas zu sehen…

Text/Bild: H. Schwartze