Lisa-Marie Kästner erhält Coubertin-Preis

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Kurz nach dem wundervollen Abiturball durfte sich eine Abiturientin am vergangenen Dienstag (19. Juni) ganz besonders freuen. Die Sportschule Bad Blankenburg lud zum wiederholten Male ausgezeichnete Thüringer Sportlerinnen und Sportler zur Verleihung der höchsten Schülerauszeichnung im Fach Sport ein: Dem Pierre de Coubertin-Preis. Dieser Preis wird nur an Sportlerinnen und Sportler verliehen, die ausgezeichnete Leistungen im Schulsport und auf Wettkampfebene vollbringen, soziales Engagement über mehrere Jahre zeigen und über die Maßen hinaus als Übungsleiter mit jungen Sportlern arbeiten. 25 Thüringer Sportlerinnen und Sportlern wurde diese Ehre in diesem Jahr zu Teil.

Diese hohen Ansprüche erfüllte Lisa-Marie Kästner über viele Jahre in der AG Leichtathletik unserer Schule. Mit tollen Leistungen im Schulsport und bei Wettkämpfen sorgte sie für manche Rekorde. Sie war wohl mit Abstand die erfahrenste Übungsleiterin der AG und berühmt für ihre hohen technischen Ansprüche.

Lisa-Marie-Kästner empfing die Ehrung durch Rodelweltmeisterin Tatjana Hüfner. 

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen beim Work & Travel in Australien und Neuseeland eine schöne Zeit!

Abi geschafft - Was nun?

Simon Wetzig, vielen sicher noch als Schülersprecher bekannt, sprach am 31. Mai vor zahlreichen Interessanten über seinen Weg nach dem Abitur und über duale Studiengänge im Allgemeinen.
In einem sehr informativen und anschaulichen Vortrag erfuhren wir aus erster Hand, wie sich ein solches Studium gestaltet. Der Resonanz war sehr positiv und wir hoffen, dass wir noch weitere Ehemalige gewinnen, die über ihre Karriere sprechen.
Simon, der im 6. Semester Luftverkehrsmanagement in Frankfurt/Main studiert, hat seinen Feiertag (Fronleichnam in Hessen) für diese lohnenswerte Veranstaltung „geopfert“.

Herzlichen Dank im Namen aller Teilnehmer und der Schule!

JuLeiCa 2018

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5a auf Klassenfahrt

Schnee, Brücke, Kicker, Sand, Instrumente, Drachen - Welche Verbindung besteht?

Ja, da könnte man lange herumrätseln, doch es handelt sich dabei "einfach nur" um die Erlebnisse während des Schullandheimaufenthaltes der Klasse 5a in Netzschkau.

Schnee: Obwohl schon März im Kalender stand, war von Frühling nix zu spüren. Frischer Schnee und Eiseskälte, aber auch herrlicher Sonnenschein begleitete uns in diesen Tagen.

Brücke: Bekanntlich liegt Netzschkau in der Nähe der berühmten Göltzschtalbrücke, der größten Ziegelsteinbrücke überhaupt. Uns führte eine Wanderung dorthin, und wir konnten in Ketzels Mühle Genaueres über die Brücke, deren Bau und das Umfeld erfahren. Übrigens: Drunter durch laufen konnten wir nicht, riesige Eiszapfen, ein sehr seltenes Phänomen, gefährdeten unsre Sicherheit. Also ging‘s drumherum.

Kicker: Im Keller und im Clubraum der Jugendherberge standen uns die verschiedensten Spielgeräte zur Verfügung. Diese nutzten wir ausgiebig, manche schon vor dem Frühstück… Doch auch das abendliche Kartenspielen oder diverse Strategiespiele füllten unsre Freizeit aus, Langeweile kam eigentlich nie auf. (Und wenn doch, dann war man selbst dran schuld…)
Sand- Nein. Kein Sandstrand. (Auch wenn wir uns nach warmen Temperaturen sehnten…)Wir bastelten mit Colorsand und Gewürzen Faltkarten. Unter der fachkundigen Anleitung unseres „Herbergspapas“ gestalteten wir die unterschiedlichsten Motive und hatten somit ein kleines Mitbringsel für zu Hause.
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Instrumente: Ein Höhepunkt war der Besuch im Instrumentenmuseum und einer Werkstatt in Markneukirchen. Immerhin befinden wir uns im Vogtland, und die Orte rund um Markneukirchen werden auch als „Musikwinkel“ bezeichnet. Ich zitiere Kim und Antonia zu diesem Thema: „In den Räumen sah man ein riesengroßes Akkordeon, Drehorgeln und das fast von selbst spielende Klavier. In der Geigenbauwerkstatt durften wir sogar selbst mal an einem Geigenboden schaben. Friedericke, unsere Führerin, erklärte alles ganz genau und ließ auch viele Teile herumgehen. Übrigens hat ihr Lehrer mit seinen Freunden eine Riesengeige gebaut.“ (die auch schon bei der Sendung „Groß gegen Klein“ zu sehen war.)
Drachen: Wenn man im Vogtland unterwegs ist, kommt man an der Drachenhöhle Syrau nicht vorbei. Auch wir schauten uns die Höhle an, manche von uns kannten sie schon, doch man kann hier ja immer wieder Neues entdecken. In einer interessanten und abwechslungsreich gestalteten Führung erfuhren wir Wissenswertes über Stalagmiten, Stalagtiten und natürlich den grausamen Höhlenbewohner…

Wir hatten insgesamt tolle Erlebnisse und konnten die Zeit vor allem dazu nutzen, uns einmal auf eine ganz andere Art und Weise kennen zu lernen.

Heike Schwartze und die Klasse 5a

6b auf Klassenfahrt

In der Woche vom 19.März bis zum 23. März 2018 fuhren wir in das Schullandheim nach Zella-Mehlis.
Schon auf der Hinfahrt im Zug hatten wir viel Spaß. Dort angekommen, gab es das erste leckere Mittagessen. Dann bezogen wir unsere Zimmer. Wegen einer kleinen Planänderung ging es schon am ersten Tag ins Meeresaquarium. Lustig fanden wir die schwangeren Seepferdchen.
Am Dienstag hatten wir Geocaching. Dabei mussten wir mit einem GPS-gerät nach Koordinaten zu bestimmten Zielen laufen. Trotz Regen und Schnee fanden wir das sehr interessant und lehrreich. Am Nachmittag durften wir filzen, Tischtennis spielen, malen, Schach spielen oder uns anderweitig beschäftigen.
Mittwoch ging es dann mit dem Bus nach Suhl. Dort besuchten wir die Sternwarte und das Fahrzeugmuseum. Dieses fand besonders bei den Jungs Anklang. Wir Mädchen freuten uns dann sehr über eine Stunde shoppen. Wieder in der Jugendherberge angekommen, gab es Abendbrot und wer wollte, durfte sich im Fitnessraum sportlich betätigen.
In der Gesenkschmiede sahen wir am Donnerstag gespannt zu, wie bestimmte Eisenformen hergestellt werden. Leider war es dort aber sehr kalt. In der „Explorata“ musste am Nachmittag keiner frieren. Jeder durfte nach Lust und Laune verschiedene Experimente durchführen. Lustig war zum Beispiel, dass man beim Einnehmen einer bestimmten Position im Spiegel aussah, als ob man fliege.
Wie an einigen anderen Tagen auch durften wir gegen Abend nochmal im „Netto“ einkaufen.
Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und es ging wieder mit dem Zug nach Hause.
Insgesamt hat uns allen die Woche sehr gut gefallen. Auch die Verpflegung war sehr lecker und ausreichend. Gestöhnt haben wir nur, weil wir täglich mindestens einmal den steilen Berg zur Jugendherberge erklimmen mussten.

V-Plan auf's Handy

Erst kam das Mobiltelefon, dann der Pager, später wurde daraus Handy mit SMS und nun hat fast jeder ein Smartphone.
Ursprünglich zum Telefonieren gedacht werden heute nicht mehr nur Bilder, sondern Videos oder Sprachnachrichten ausgetauscht. Und ganz nebenbei muss dieser Mini-Computer auch als Spielzeug herhalten, um wertvolle Lebenszeit verstreichen zu lassen. Fast unkontrolliert und häufig undurchdacht werden Bilder in die Weltöffentlichkeit gepostet, geliked, verlinkt und wieder vergessen. Bild ansehen, lachen, weiterleiten, vergessen - das dauert etwa 3s und schon wartet man auf neue Post's...
Der Mensch vergisst, doch das Netz vergisst nicht!
Jeder redet von Datenschutz und fast genau so viele haben sich Facebook verschrieben, weil das ja so toll ist und man der Welt seinen täglichen Brotaufstrich und die Anzahl seiner Atemzüge beim Treppensteigen zeigen kann. Andere erklären, dass sie zwar mit Facebook nichts zu tun haben, aber WhatsApp verwenden. Dass dies aber zum gleichen Konzern gehört und beide Plattformen digital miteinander kommunizieren sollte man ebenso wissen wie man versuchen sollte, seine Identität zu schützen und sein eigenes Ich zu wahren. Datenschutz wird bekanntlich im Hause Gesichtsbuch nicht sehr groß geschrieben und mit der Nachrichtenverschlüsselung ist es auch nicht sehr weit her...
Wer nun nicht mit der großen Masse mitschwimmen möchte und eher Wert auf alternative Kommunikationsmöglichkeiten legt, wird schnell bei Threema oder Telegram fündig.
Letzteres machte im April 2018 von sich Reden, weil es in Russland verboten wurde - dem dortigen Nachrichtendienst war es nicht möglich, ausgetauschte Nachrichten zu entschlüsseln.
Klar sind dort nicht alle 8 Milliarden Menschen angemeldet - aber man staunt nach einer Installation, wie viele der eigenen Kontakte diese Platformen nutzen und findet schnell heraus, dass es neben WhatsApp noch andere Messenger gibt. Und manchmal kann man auch einfach anrufen oder sogar direkt miteinander reden.
Johann Hemman und Paul Meinhardt haben im Rahmen des Informatikunterrichts bei Herrn Horn für Telegram ein interessantes Tool programmiert.
Es handelt sich um ein "Bot" (von Roboter - also ein Automatismus), der täglich um 18:00Uhr den Vertretungsplan der Schule auf's Smartphone bringt.
Der @Doerffelbot wird dazu einmalig aufgerufen und dort mit "/vertretung" angestoßen.
Sehr schön gemacht! Klasse Idee!
Fragen oder Anregungen an Johann, Paul, Herrn Horn oder Beer.